Warum Ihr Kinderwunsch bisher unerfüllt blieb: Mögliche Ursachen

Viele Paare träumen von einem gemeinsamen Kind, doch nicht immer erfüllt sich dieser Wunsch problemlos. Es gibt verschiedene Faktoren, die zu ungewollter Kinderlosigkeit führen können.

Grund 1: Das Alter der Partner Ein entscheidender Faktor ist das Alter, insbesondere das der Frau. Heutzutage entscheiden sich Paare oft erst in einem höheren Alter für Kinder, was die natürliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Obwohl viele Paare den Wunsch nach einem Kind als Vollendung ihrer Liebe sehen, wird die Familienplanung häufig aufgrund von Karrierezielen aufgeschoben. Wenn sich dann der Nachwuchs nach den ersten Versuchen nicht sofort einstellt, kann dies sehr belastend sein. In Deutschland ist etwa jedes siebte Paar unfreiwillig kinderlos, trotz jahrelanger Bemühungen.

Grund 2: Mangel an Mikronährstoffen Eine unzureichende Versorgung mit wichtigen Mikronährstoffen kann ebenfalls die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Ein gesunder Lebensstil, der viel Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und den Verzicht auf Alkohol und Rauchen umfasst, ist für die Empfängnis von großer Bedeutung.

Die Rolle der Ernährung Unsere moderne Ernährung ist häufig durch ein Ungleichgewicht gekennzeichnet, verstärkt durch die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln. Ein Beispiel hierfür ist die verbreitete Verwendung von Sonnenblumenöl, das reich an Omega-6-Fettsäuren ist. Diese sind zwar wichtig für verschiedene Körperfunktionen, doch ein Übermaß kann zu einem Ungleichgewicht führen. Dies resultiert oft in stillen Entzündungen und suboptimaler Durchblutung, was die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann.

Strategien für Frauen mit Kinderwunsch Frauen, die schwanger werden möchten, sollten darauf achten, genügend Omega-3-Fettsäuren zu sich zu nehmen und Omega-6-reiche Produkte zu meiden. Das ideale Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren im Blut sollte etwa 3:1 betragen, um optimale Bedingungen für die Fruchtbarkeit und das Wohlergehen des Babys zu schaffen. Viele Frauen mit Kinderwunsch weisen jedoch ein Verhältnis von 15:1 oder schlechter auf, selbst wenn sie Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel verwenden.

Fazit Die richtige Balance von Nährstoffen ist entscheidend für die Fruchtbarkeit. Die Einhaltung dieser Empfehlungen kann Frauen mit Kinderwunsch helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen und ihre Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu erhöhen. Wenn Sie mehr über dieses Thema erfahren möchten, lesen Sie den folgenden Artikel:

Um festzustellen, ob das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 in Ihrem Körper unausgewogen ist, empfiehlt sich ein spezieller Bluttest. Dieser unterscheidet sich von den Standard-Bluttests, die Sie möglicherweise von Ihrem Hausarzt kennen.

Kann die Fruchtbarkeit durch Omega-3 gesteigert werden?

Im Kinderwunschzentrum in Berlin wird bei Patientinnen schon seit Jahren das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren im Blut analysiert. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass viele Patientinnen ein stark unausgewogenes Verhältnis von bis zu 30:1 haben – das bedeutet, auf 30 Teile Omega-6 kommt nur ein Teil Omega-3. Ein optimales Verhältnis für die Gesundheit und insbesondere für die Fruchtbarkeit liegt jedoch bei etwa 3:1.

Um dieses gesunde Verhältnis wiederherzustellen, ist oft eine mindestens fünfmonatige Kur mit hochwertigem Omega-3-Öl notwendig: Gratis Beratung zur Kur.

Warum haben so viele Frauen ein ungünstiges Omega-Fettsäure-Verhältnis?

Der Hauptgrund dafür liegt oft in unserer modernen Ernährung. Fertiggerichte aus dem Supermarkt und Fast-Food enthalten häufig Zutaten wie Sonnenblumenöl oder Palmöl, die reich an Omega-6-Fettsäuren sind. Diese Ungleichgewicht, gekoppelt mit einem Mangel an wichtigen Mikronährstoffen, kann sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Ein ideales Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 liegt bei 3:1 oder noch besser bei 1:1.

Welche Rolle spielt der Omega-3-Spiegel für die Fruchtbarkeit?

Ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 ist entscheidend, um die Fruchtbarkeit zu fördern und die Chancen einer erfolgreichen Empfängnis zu erhöhen. Seit 2014 wird im Kinderwunschzentrum in Berlin vor und nach der Embryonenimplantation Omega-3 intravenös verabreicht, um die Bedingungen für eine erfolgreiche Schwangerschaft zu verbessern.

Wie unterstützen Omega-3-Fettsäuren eine erfolgreiche Schwangerschaft?

Omega-3-Fettsäuren, insbesondere DHA und EPA, sind für ihre positive Wirkung auf die weibliche Fruchtbarkeit und die gesunde Entwicklung des Fötus bekannt. Sie können insbesondere die Anheftung der befruchteten Eizelle an die Gebärmutterschleimhaut unterstützen und somit die Erfolgsrate einer Schwangerschaft verbessern.

Die Vorteile von Omega-3 bei der Schwangerschaftsplanung

Frauen, die eine Schwangerschaft planen, achten oft schon frühzeitig auf eine gesunde Lebensweise, einschließlich einer ausgewogenen Ernährung, dem Verzicht auf Alkohol und Rauchen sowie regelmäßiger Bewegung. Trotzdem kann eine zusätzliche Unterstützung durch Omega-3-Fettsäuren erforderlich sein, um die Fruchtbarkeit optimal zu fördern. Omega-3-Fettsäuren sind nicht nur für ihre Rolle in der Schwangerschaft bekannt, sondern beeinflussen auch positiv das Immunsystem und fördern damit das Einnisten und Verbleiben der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter.

Forschungsergebnisse zu Omega-3-Fettsäuren

Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass Omega-3-Fettsäuren die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft und deren Erhalt verbessern können. Sie spielen auch eine wichtige Rolle bei der Dauer der Schwangerschaft und der frühkindlichen Entwicklung. Daher wird empfohlen, insbesondere auf eine ausreichende Versorgung mit den in Seefischen enthaltenen Fettsäuren DHA und EPA zu achten.

OMEGA-3-FETTSÄUREN MIT DHA UND EPA ALS ENTWICKLUNGSHELFER?

Das Geburtsgewicht, die Gehirnfunktion und das Sehvermögen eines Neugeborenen hängen maßgeblich von der Nährstoffversorgung durch die Mutter ab. Ärzte empfehlen Frauen mit Kinderwunsch, täglich mindestens 200 mg DHA aufzunehmen. Jedoch reicht die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren oft nicht aus. Bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln sollte stets auf hohe Qualität geachtet werden, da sich der Kauf hochwertiger Produkte lohnt.

IST DIE EINNAHME VON FOLSÄURE BEI BABYWUNSCH UNERLÄSSLICH?

Folsäure, ein sensibles B-Vitamin, ist entscheidend für die Zellteilung und -bildung sowie für den Stoffwechsel. Als sogenanntes „Schwangerschaftsvitamin B“ spielt Folsäure eine zentrale Rolle für eine gesunde Herzfunktion des Babys und für die korrekte körperliche Entwicklung. Frauen im gebärfähigen Alter wird die Einnahme von 400 μg täglich empfohlen. Folsäure ist vor allem in grünem Gemüse enthalten, doch etwa drei Viertel aller Frauen nehmen nicht die empfohlene Menge zu sich. Daher sind Nahrungsergänzungen in Kapselform eine sinnvolle Alternative, um den Bedarf zu decken. Für die weibliche Fruchtbarkeit und das Wohl des Kindes sind zudem Nährstoffe wie Zink, Jod sowie die Vitamine D und E wichtig, um das Immunsystem zu stärken.

REDUKTION DES OMEGA-6-KONSUMS EMPFEHLENSWERT!

Dies erreichen Sie, indem Sie auf industriell hergestellte pflanzliche Öle wie Sonnenblumen-, Distel- und Maisöl verzichten. Auch Fleisch aus Massentierhaltung, das häufig mit Omega-6-haltigem Sojaschrot gefüttert wird, sollte gemieden werden. Stattdessen ist es ratsam, regelmäßig Meeresfisch und Bio-Geflügel zu konsumieren.

WAS KÖNNEN SIE SELBST TUN?

Omega-3-Fettsäuren, besonders wirksam aus Kaltwasserfischen, Krusten- und Schalentieren, sowie aus Pflanzenölen wie Lein-, Raps- und Walnussöl, sollten Teil Ihrer Ernährung sein. Die direkte Aufnahme aus Fisch ist effektiver als aus Pflanzenöl. Schon vor einer geplanten Schwangerschaft ist es sinnvoll, den Omega-3-Index durch einen Bluttest zu bestimmen und entsprechend anzupassen. Diese ungesättigten Fettsäuren sind nicht nur für die Einnistung des Embryos, sondern auch für die normale Entwicklung der Augen und des Gehirns beim Fötus essenziell.

Auch wenn Sie glauben, genügend Fisch zu konsumieren, kann ein Bluttest Aufschluss geben. Eine Studie mit über 700.000 Teilnehmern zeigte, dass 90% der Menschen einen Omega-3-Mangel aufweisen. Sollte der Bluttest zeigen, dass Sie bereits ein optimales Omega-3-Verhältnis haben, können Sie die Ölkur zurücksenden und erhalten eine vollständige Rückerstattung. Es besteht also kein Risiko bei der Bestellung.

Fordern Sie jetzt Ihre persönliche Beratung an, indem Sie unsere kostenlose Erstberatung in Anspruch nehmen.

Nutzen Sie gerne den kostenfreien Online-Test, der Ihnen hilft zu verstehen, wie sehr ein Omega-3-Mangel die Gesundheit Ihres Babys gefährden kann.